Heimatbühne Volders hat Grund zum Feiern

 

Nicht nur wegen des keineswegs „geplatzten“ Otello hat die Heimatbühne Grund zu feiern. Sie kann sich auch über zwei Jubilare freuen: Annemarie Marko-Wurm und ihr Schwager Gerhard Marko können auf 25 Jahre Rollenspiel bei der Bühne zurückblicken.

 

Im zarten Alter von 15 Jahren hat Annemarie Marko  1987 in „Glaube und Heimat“ als „Straßentrapperl“ ganz klein begonnen. Nach den Proben wurde sie von den älteren Spielern abwechselnd bis vor die Haustüre am Vögelsberg gebracht. Im Jahre 1991 hat sie in „Das Tagebuch der Anne Frank“ jene Rolle verkörpert, die der Spielerin das Letzte abverlangt. Ihr berührendes Spiel als „Anne“ ist sicher noch vielen in Erinnerung. Hauptsächlich hat Annemarie aber in komischen Rollen in Lustspielen brilliert. In den letzten 25 Jahren konnte sie in 36 Stücken ihr Können unter Beweis stellen.

 

Gerhard Marko ist zwar auf keinen speziellen Theatertyp festgelegt und zeigt in jeder Rolle sein Talent. Durch sein junges Aussehen aber war er in Lustspielen prädestiniert als „jugendlicher Liebhaber“. In 43 Stücken wirkte er bisher mit und sieben Mal beeindruckte er auch als Spielleiter mit einfühlsamen und pfiffigen Regien.

Er begann bei der Heimatbühne im Jahre 1987 in „Glaube und Heimat“ als Trommler. Weitere herausragende Rollen folgten:

im Stück  „Kein schöner Land“ von Felix Mitterer verkörperte er den geistig behinderten Hitlerjungen,

in „Das Tagebuch der Anne Frank“ den Peter, der mit im Versteck lebte,

bei den „Sieben Todsünden“ den Tomele in „Eav“,

in „Krach im Hause Gott“ den Christus und im Stück „Der Weibsteufel“ den Jäger

 

Anlässlich der Premiere von „Othello darf nicht platzen“ am 6. April 2013 durften sich Annemarie und Gerhard über eine Ehrung für 25 Jahre Spiel bei der Heimatbühne Volders freuen. Landesobmann Werner Kugler und Bezirksobmann Dr. Klaus Mayramhof überreichten Urkunde und Abzeichen des Theater Verbandes Tirol. Selbstverständlich stellte sich auch Bürgermeister Maximilian Harb in die Reihe der Gratulanten. Er verwies besonders auf die kulturelle Bedeutung der Heimatbühne Volders.